KUNST & KULTUR

Interviews & Berichte

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Verträumt, melancholisch und echt – diese Gefühle werden bei der Betrachtung von Kira Jacobis Kunstwerken in mir ausgelöst. Ich sehe kein Bild an, ich schaue in eine Seele. Wie die Wiesbadener Künstlerin ihren Weg von der Leinwand zum iPad gefunden hat, erzählt sie uns im Interview.

Die bildende Künstlerin Line Krom setzt sich ästhetisch-forschend mit den ökonomischen Bedingungen des Kunst-Machens auseinander und vergleicht in ihrem Gastbeitrag die Corona-Künstler*innen-Unterstützung in Hessen und Rheinland-Pfalz.

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Egal ob zuhause oder unterwegs: Der Mitnehmer ist ein Stuhl, der in einen Rucksack passt, nur zweieinhalb Kilo wiegt und innerhalb von Sekunden zusammengebaut werden kann. Ein Immer-Dabei-Stuhl, sagt sein Erfinder, der Gestalter Michael Ziem aus Mainz-Mombach im Interview.

KULTURORT:

KULTURPALAST

Der Kulturpalast hält die Soziokultur in Wiesbadens Innenstadt hoch. Geschäftsführer und Vorsitzender des Kultur im Palast e.V. Daniel Eckert sprach mit uns über wilde Partys als Bewerbung, warum es Ende vergangenen Jahres etwas still wurde um den KuPa und wie es nach Corona, trotz Sanierungsarbeiten, weiter geht.

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Credits Stephan Walkiewicz (Klinque Stud

KULTUR / ORTE:
BÄRBEL KLEIN

Im Buch „Glücksorte in Wiesbaden“ beschreibt Bärbel Klein 80 ihrer Lieblingsorte der Stadt.
Welche konkreten Glücksorte uns die Autorin empfiehlt, warum Wiesbaden als Nizza des Nordens
bezeichnet wird und was Riesling mit Kultur zu tun hat, erklärte sie uns im Interview.

KUNST:

NAJEL GRAF

Die Bilder von Najel Graf erzählen von einer Welt, die irgendwo unterhalb unserer Erfahrung liegt. Gleichsam allegorisch, verspielt und verschlossen und kryptisch. Ein Gespräch darüber, wie diese Welten entstehen, was sie bedeuten könnten und warum es die Bilder eines Künstlers langweilt, was er mit ihnen meint.

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KULTUR / TANZ:
AMBER PANSTERS

Tanztheater mit Mindestabstand – funktioniert das? Das neue Stück des Mainzer Ensembles „tanzmainz“ verkörpert diese Verbindung mit einer energetischen Performance: „Extra Time“ von Choreograf Pierre Rigal spielt mit sozialer Distanz und den inneren Einflüssen einer Pandemie. Amber Pansters ist seit vier Spielzeiten Tänzerin am Mainzer Staatstheater und ihre Leidenschaft ist längst nicht ausgeschöpft. 

“Skaten hat und kann immer noch Musik, Fashion und Kunst beeinflussen, mit der Vielzahl und Diversität an Skater*innen und Styles.” Aline Baliero ist Skaterin und Gründerin der Marke Daughters of Skateboarding. Ein Gastbeitrag zwischen Hinfallen, Aufstehen, Kreativität, Sport, Feminismus und dem Einheitsgedanken.

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KULTURORT:
TROPEN TANGO

Ein dickes, rotes Kreuz stand in so manchem Kalender für das erste Augustwochenende diesen Jahres, denn an diesem Datum hätte das Tropen Tango Festival stattfinden sollen. Genau - hätte, also Konjunktiv II - denn wie allgemein bekannt, sind in Zeiten der Corona-Pandemie Großveranstaltungen bis auf weiteres nicht erlaubt. Das Einerseits-Magazin hat dies zum Anlass genommen, mal hinter die Kulissen zu schauen und Näheres über die Geschichte des Festivals und die Menschen, die dahinter stehen, zu erfahren.

Eine der frühesten Filmaufnahmen überhaupt zeigt französische Arbeiter*innen, die im Jahre 1895 die Lumière-Werke verlassen. Im Grunde zeigt die knapp einminütige Einstellung nichts Außergewöhnliches. Das Tor einer Fabrik öffnet sich und Menschen strömen heraus. Alltag.

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KULTUR / BALLETT:
BRUNO HEYNDRICKX

Als ich Skype öffne, um Bruno Heynderickx anzurufen, wie man das heute so macht, lese ich folgenden Satz in seinem Profil: "Die Tanzenden wurden für verrückt gehalten von denjenigen, die die Musik nicht hören konnten." Der Belgier ist seit 2014 Kurator am Hessischen Staatsballett und wird ab der Spielzeit 2020/2021 die Ballettdirektion übernehmen. Ein Gespräch über Tanz und Nähe in Zeiten von Skype und Abstandsregeln. Und wie es jetzt weitergehen kann.

Die Kunstbotschafterin Esther Klippel aus Mainz ist Gründerin und Verfasserin des Blogs Gestatten – Kunst!. In welcher Form der Blog kunsthistorische Themen aufgreift, warum die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte wichtig ist und welche Aufgaben eine Kunstbotschafterin eigentlich hat, erklärte uns Esther im Gespräch.

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Knallig, bunt, laut - oft provozierend, bisweilen kritisch, aber immer sexy – das beschreibt die Kunstwerke des Mainzer Pop Art Künstlers Oliver Sport. Warum in seiner Brust zwei Herzen schlagen, wie er zu Sexismus steht und welche politischen Aussagen sich in seinen Bildern verstecken, verrät er uns im Interview.

Auf jeden Fall historisch, vielleicht auch ein wenig hochtrabend, klingt der Name des Nassauischen Kunstvereins. Doch dieser Eindruck ändert sich schnell, denn das Zentrum für zeitgenössische Kunst ist keinesfalls langweilig oder verstaubt. Im Interview mit der Direktorin des Vereins Elke Gruhn, erzählt sie uns von der über 170-jährigen Geschichte, von der aktuellen Ausstellung, die sich um das Ei dreht - und was das mit Kunst zu tun hat und was sich sonst noch so in dem Gebäude in der Wilhelmstraße abspielt.

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„Ich finde Kunst ja eigentlich total spannend, aber leider verstehe ich davon nichts“
(Bild: Kevin Laminto)

KUNST - KURZINTERVIEW:
ELKE GRUHN

Zwei Fragen an Elke Gruhn, Direktorin des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden, über die lokale Szene und die Probleme von Nachwuchskünstler*innen in der Kunstszene Fuß zu fassen.

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Simon Hegenberg steht zwischen fest geglaubten Punkten. Zwischen Fotografie, Videoprojektion, Illustration und Musik-Performance. Zwischen geistigem Einbruch und einer neuen Welt. Mit uns sprach der Kunstschaffende aus Wiesbaden über die aktuelle Situation der Pandemie, mitten im Kippmoment. Ein Interview zwischen Starre und Inspiration.

Seit den 1990er Jahren haben verschiedene Akteure immer wieder versucht das Gelände rund um die alte Komissbrotbäckerei in der Mainzer Neustadt zu einem Kulturzentrum zu machen. Wie das nun endlich Wirklichkeit werden soll und was hochpreisiges Wohnen, die Situation Geflüchteter 2015 und die Bundeswehr damit zu tun haben, erzählten uns Joachim Schulte und Jürgen Waldmann von der Initiative für ein Soziokulturelles Zentrum in der Mainzer Neustadt e.V.

AUF EIN WORT:
AREEG MULHI

Der gehaltene Raum

... von auferlegten Pausen und Raumeroberung

AUF EIN WORT / A WORD:
AGNESE REGINALDO

Die italienische Kunsthistorikerin Agnese Reginaldo ist frisch aus London nach Wiesbaden gezogen. Für uns beschreibt sie die Museumslandschaft, die sie hier vorgefunden hat. Kurz vor dem Lockdown. Ein Gastbeitrag.

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SCHAUSPIEL: LLEWELLYN REICHMAN

Llewellyn Reichman ist in Bewegung. Irgendwo zwischen Berlin, Wiesbaden und dem Rest Welt. Zwischen Performance und Vorabendserie, Institutionen und Integrität, Angst und Euphorie. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wo sie gerade steht.

KULTURORT: DIE VOGELTRÄNKE

Seit vergangenem Sommer gibt es in Wiesbaden die VOGELTRÄNKE. Einen Kulturkiosk im Kulturpark. Zwischen Punkrock, Bier und Bauwagenromantik geht es nun in die zweite Saison. Wir haben uns von Leo und Lukas erklären lassen, was das Ganze mit Bayern, Metalcore, Demokratie und früher zu tun hat.

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KULTURORT: SABOT

Die Kulturkneipe Sabot hätte zum Ende des Monats eh schließen müssen. Durch die Veranstaltungsverbote während der Corona-Pandemie wurde das Ende des Punkerkellers nun vorzeitig besiedelt. Wir haben darüber nachgedacht, ob das nicht auch Vorteile hat. Ein Nachruf.